07.05.2010

Descente en Maboge 17./ 18.04.2010

Vorweg, wer mal ein entspanntes Rennwochenende verbringen möchte, sollte mal über den Tellerrand Richtung Belgien schauen. Anmeldegebühr( für Lizenzstarter) 16,00 €, Pfand für Transponder und Startnummer 10,00 €, ein entspanntes Downhillrennen mit Übertragung auf Videoleinwand, unbezahlbar!!!

Nach gut zweieinhalb Stunden Fahrt erreichten Oliver und ich am Samstag Nachmittag die Ortschaft Maboge. Etwas unscheinbar, am Ufer eines kleinen Flusses( dessen Name mir Google Maps nicht verraten wollte) gelegen, ist dort einmal im Jahr die Hölle los. Grund : Nissan Downhill Cup!
Also Auspacken, Umziehen, rauf auf die Strecke. Vorher noch schnell anmelden gehen, läuft.
Non, läuft nicht!
An der Anmeldung sagte man uns, dass alle Startplätze vergeben wären und wir wohl oder übel nach Hause fahren müssten. OHOH.
Zurück zum Auto, Kamera holen, wenigstens noch ein Paar Bilder machen. Auf dem Weg vom Zielbereich Richtung Strecke wurden wir dann von einem der Organisatoren angeprochen, der uns die Anmeldung doch ermöglichte.
Zurück zum Auto, Kamera wegbringen, rauf auf die Strecke, läuft!

Diese stellte sich im oberen Teil eher flach und mit technischen Kurven dar. Unten, steil bis sehr steil auf felsigem Boden und offenen Kurven. Alles in allem eine sehr schöne und gut zu fahrende Strecke, die sich vor unseren deutschen Racetracks nicht verstecken muss.

Nach vier Trainingsläufen, die allesamt recht vielversprechend waren, liefen wir nochmal die Strecke ab und entschlossen uns dann Richtung Bus bzw. Bett im Bus zu gehen. Leider war die Nacht etwas kühler als gedacht und somit war ab 4 Uhr morgens an Schlafen nicht mehr zu denken. Verspannt und unterkühlt, mit einem fast gefrorenem Snickers im Bauch entschieden wir uns, das Training am morgendlichen Sonntag sausen zu lassen und direkt unsere Rennläufe zu fahren.

Der erste Lauf war zur Qualifikation, der Zweite dann um die Wurst. Die Wurst wurde allerdings zweigeteilt, da es noch einen dritten Lauf der Top 30 Fahrer gab.
Unser Ziel war es, die Strecke in unter zwei Minuten zu bezwingen, was leider keinem von uns beiden gelang. So blieben für Oliver und mich nur die ausbaufähigen Plätze 14 und 24.
Der Sieg ging verdient an Volksheld Nico Vink vor den Lokalmatadoren Cédric Moermanns und Johny Magis.

Tja, wie oben schon erwähnt, ist belgiens Rennserie immer wieder eine Reise wert, auch wenn im April die Nächte etwas kühler werden. Daher haben wir uns auch mal direkt für das nächste Rennen in Malmedy angemeldet. Belgien wir kommen!!!
Bernd