12.04.2010

Ostertrainingslager in Bludenz

Donnerstag Abend fuhren wir endlich Richtung Österreich. Gegen Mitternacht kamen wir in unserer Wohnung an.
Am Freitag den 02.04.10 begann um 9:00 Uhr, nach dem üblichen „Warm- Up“, das Training. Zunächst spezialisierten wir uns auf einzelne Abschnitte der Strecke und trainierten später noch Kraft und Ausdauer. Nach der Mittagspause beschäftigten wir uns mit den Gates und hatten die Möglichkeit frei zu trainieren.

Schon an dem Vormittag hatte ich meinen ersten Sturz bei dem Versuch einen Step- Double zu springen. Verletzt habe ich mich und mein Fahrrad nicht und bei dem zweiten Versuch klappte dann alles gut. Um 17:00 Uhr war das Training beendet und ich war sehr geschafft!

Am Samstagmorgen begann das Training, nach dem Warm- Up, mit einer Runde auf Zeit. Jede Zeit wurde notiert. So konnten wir uns mit den anderen Vergleichen- ich war mit meiner Zeit sehr zufrieden. Später trainierten wir Gates, wodurch meine Reaktion am Start immer besser wurde. Am Nachmittag teilten wir uns in Gruppen ein und spezialisierten uns noch einmal auf Gates und auch auf Koordination und Reaktion.

Am Sonntag regnete es zum ersten Mal. Für mich war das Wetter kein Hindernis des Trainings! Durch den Regen wurde alles erschwert, besonders die Gates, bei denen ich auch einmal weggerutscht und gestürzt bin. Später sollten wir auf der Stelle laufen und uns auf Kommando entweder auf den Rücken oder auf den Bauch in den Schlamm schmeißen! Am Nachmittag teilten wir uns, weil wir nur noch 14 Fahrer waren, in zwei Mannschaften auf und machten eine Staffel. Hier war die Schwierigkeit auf kurze und ungewöhnliche Streckenabschnitte zu beschleunigen. Die letzte Line, die nur aus Wellen besteht, trainierten wir noch mal vor- und rückwärts und wiederholten zuletzt noch einmal die Staffel, weil uns das sehr gut gefiel. Das ganze machte viel Spaß und nach dem erfolgreichen und schönen Wochenende ließen wir den Abend gemeinsam bei einem Pizzaessen ausklingen.

An diesem Wochenende habe ich sehr viel Neues gelernt und hatte die Möglichkeit mich mit anderen Fahrern und Mädels zu vergleichen und so konnten wir uns gegenseitig fördern. Mit dem Wetter hatten wir auch viel Glück, denn bis auf den Sonntag im Regen schien nur die Sonne. Der Blick auf die schneebedeckten Berge gab dem Training eine ganz besondere Note. Trotz der Anstrengung und durch die ständig neuen Herausforderungen wie z.B. im Kreis hüpfen oder in Partnerarbeit Pirouetten zu drehen hatte ich viel Spaß dabei! (Dana)